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DSL Drosselung: Congstar folgt der Telekom

erschienen in der Kategorie Alltag, am 30.09.2013
Schnatterente
Der NSU-Prozess und die Berichterstattung über die Machenschaften der NSA haben dafür gesorgt, dass es um die Telekom und das Thema DSL-Drosselung ziemlich ruhig geworden ist. (Ist euch mal aufgefallen, dass Sachen die mit "NS" anfangen, nie etwas Gutes verheißen?)

Jetzt berichtet der FOCUS, dass auch die Telekomtochter Congstar zukünftig auf gedrosselte DSL-Verträge umsatteln wird. Die Limits übernimmt Congstar eins zu eins von Mutti.

Congstar vermarktet sich selbst mit einem eher jugendlichen Image, um jüngere Kunden anzusprechen. Daher hatten in den vergangenen Monaten viele Congstar-Nutzer gehofft, dass ihnen die Drosselung erspart bleibt.

Allgemein scheint es so, als würde es bald nicht mehr viele Provider geben, die echte Flatrates anbieten. Beim britischen Unternehmen Vodafone, das kürzlich Kabel Deutschland übernommen hat, ist die DSL-Drosselung zurzeit ebenfalls ein Thema. Entscheidungen gibt es hier aber noch nicht. Kabel Deutschland hat bereits ein Tageslimit von 10 Gigabyte eingeführt. Bei 1&1 verkauft man schon seit Längerem gedrosselte DSL-Tarife - für mehr Geld fällt die Drosselung weg.

Aus Kundensicht bewegt sich der Markt also in keine allzu erfreuliche Richtung. Wer viel Internet will, wird künftig tiefer in die Tasche greifen müssen.

Geschnatter

1 Kommentar, selbst mitschnattern << < Seite 1/1 > >>
Frank, am 01.10.2013 um 09:07 Uhr
Und wieder ein Schritt in Richtung Bananenrepublik :-(