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Raspberry Pi: Google beschenkt 15.000 Schüler

erschienen in der Kategorie Alltag, am 31.01.2013
Schnatterente
Google spendet 15.000 Raspberry Pis an Schulen in Großbritannien.

Insgesamt investiert Google eine Million US-Dollar in die Bildung der Briten. Die 15.000 Raspberry Pis machen 525.000 US-Dollar aus, der Rest des Geldes wird in Lernmaterialien investiert. Eine feine Geste von Google, das könnten sie auch mal in Deutschland machen.

Allerdings sehen das auch einige Leute anders. In der nationalen Lehrer-Gewerkschaft Großbritanniens gibt man sich skeptisch. Die Sachgeschenke seien nur ein Marketingtrick, mit dem der Konzern auf sich aufmerksam machen wolle. Außerdem seien die Lehrkräfte ja dazu verpflichtet, die Schüler unabhängig von Unternehmensinteressen zu unterrichten.

Tja, man kann halt auch an jeder schönen Sache etwas Schlechtes finden, wenn man nur angestrengt genug danach sucht. Ich jedenfalls hätte mich zu meiner Schulzeit gefreut, wenn ich so was wie einen Raspberry Pi geschenkt bekommen hätte, um ein bisschen damit herumzuexperimentieren. Ich denke auch nicht, dass Google damit primär eine Marketingstrategie verfolgt, der Konzern hat genug Geld, das er in größer angelegte Werbekampagnen stecken kann, vielmehr glaube ich, dass man vielleicht mit Argusaugen beobachtet, dass es an gutem, fähigem Informatiker-Nachwuchs mangelt. Dieses Problem kann man angehen, indem man junge Leute für Elektronik und IT begeistert. Und genau das macht Google mit dieser Spende.

Geschnatter

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