Gefällt dir dieser Artikel?

Studenten müssen iPhones zusammenschrauben

erschienen in der Kategorie Alltag, am 07.09.2012
Schnatterente
Chinesische Studenten werden gezwungen Apples neues iPhone zusammenzu-bauen. Wie die Shanghai Daily berichtet, wurden rund 200 Studenten aus der ostchinesischen Provinz Jiangsu zu einer Fabrik von Foxconn gebracht, wo sie für umgerechnet 193 Euro monatlich, sechs Tage die Woche und 12 Stunden am Tag arbeiten müssen.

In der lokalen Währung entspricht dieser Lohn 1550 Yuan. Da den Studenten weder eine Unterkunft, noch die Verpflegung gestellt wird, müssen sie aber mehrere Hundert Yuan aufwenden, um überhaupt überleben zu können.

Der taiwanische Konzern Foxconn ist einer der weltweit größten Produzenten für Computertechnik. Neben Appleprodukten fertigt Foxconn u.a. auch Artikel für Dell, Microsoft, Nintendo, HP und Sony. Auch die meist verbreitetsten Spielekonsolen (Xbox 360, Play Station, Nintendo DS und Wii) werden von Foxconn hergestellt.

In Anbetracht des anstehenden Verkaufsstarts des iPhone 5 verzeichnet Foxconn einen Mangel an Aushilfskräften, welcher nun über eine Kooperationsvereinbarung mit der Universität kompensiert werden soll.

Wieder einmal führt uns Apple, stellvertretend für weite Teile der IT- und Elektronikindustrie, vor, unter welchen Bedingungen die Geräte gefertigt werden.

Wir haben alle Blut an unseren Händen. Und in unseren Hosentaschen.

Geschnatter

2 Kommentare, selbst mitschnattern << < Seite 1/1 > >>
Anonym, am 08.09.2012 um 18:39 Uhr
Mir doch egal wie das gebaut wurde. Hauptsache es funktioniert!
Anonym, am 24.09.2012 um 21:27 Uhr
Wenn man den Müll braucht.