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Insekten vernichten: elektrische Fliegenklatsche

erschienen in der Kategorie Fundstücke, am 04.07.2013
Schnatterente
Mücken, Fliegen, Wespen - diese kleinen Biester können einen um den Verstand und um den Schlaf bringen. Will man sie erschlagen erwischt man sie meist nicht oder versaut sich die Wände. Oder man hat so viel Respekt vor ihrem Stachel, dass man nur panisch ausweicht, wenn sie auf einen zufliegen.

Aber muss das sein? Es kann doch nicht angehen, dass die Spezies Mensch, die es scheinbar mühelos schafft, einen ganzen Regenwald abzuholzen, nicht in der Lage ist, ein paar Insekten effektiv zu töten!?

Und ja, es geht doch! Mit einer elektrischen Fliegenklatsche kann man den Blutsaugern schnell und fleckenfrei den Garaus machen!

Funktionsweise

Der elektrische Fliegenfänger sieht aus wie ein kleiner Tennisschläger mit einem Metallgitter. Unten am Griff befindet sich ein Batteriefach für zwei herkömmliche R6-Batterien (AA). Daneben ist ein Knopf angebracht, den man gedrückt halten muss, wenn man das Ziel erledigen will. Erwischt man dieses mit dem Schläger, wird es dann mit circa 1.000 Volt (bei manchen Modellen auch noch ein bisschen mehr) gebraten und fällt leblos zu Boden.

Man sollte dabei nicht erschrecken, wenn es einen kleinen Knall gibt, das Tier kurz aufblitzt und ein bisschen stinkender Qualm entsteht. Für Menschen ist ein Schlag des Insekten Schröters zwar auch nicht angenehm, aber vollkommen ungefährlich.

Das Gerät sollte immer mit vollgeladenen oder neuen Batterien betrieben werden (die halten dann auch eine gefühlte Ewigkeit), damit es seine volle Kraft entfalten kann. Schwach geladene Batterien erzeugen einen nicht mehr so starken Schlag, der das Tier eventuell nur betäubt oder verletzt, anstatt es zu töten. Das ist sinnlose Tierquälerei und außerdem will man ja nicht, dass die Mücke dann nach zwei Stunden wieder aufwacht und durch die Gegend schwirrt.

Elektrische Fliegenklatschen gibt es von vielen verschiedenen Herstellern. Die Preise bewegen sich meist so bei 3 bis 10 Euro. Aus eigener Erfahrung kann ich diese hier empfehlen.

Übrigens ist das Teil auch ein heißer Tipp für Freunde fleischfressender Pflanzen, die gern ein bisschen zufüttern möchten. ;-)


Nachtrag: Mir hat gerade ein Leser dieses Video gemailt. Eine Modifikations-Anleitung für Leute, die tierischst einen an der Waffel haben, den Nachbars-Hund nicht leiden können oder sich mit dem Insekten-Schröter ihr Abendessen fangen wollen ...



Ganz schön heftig.
Danke, Frank.

Geschnatter

2 Kommentare, selbst mitschnattern << < Seite 1/1 > >>
Insekten Schröter, am 04.07.2013 um 12:08 Uhr
hahaha, toller Slogan: "Klären Sie die Stichfrage!"
Anonym, am 04.07.2013 um 12:20 Uhr
Geht das auch mit Hummeln?
Antwort: Bestimmt, aber ich würde keine Hummel töten. Die stehen unter Artenschutz (genau wie Hornissen und Wildbienen). Und nur weibliche Hummeln haben einen Stachel und in der Regel sind die nicht gerade angriffslustig.