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Microsoft: Es wird kein Windows 11 geben

erschienen in der Kategorie Software, am 11.05.2015
Schnatterente
Jetzt ist es amtlich, Microsofts Windows 10 wird das letzte vom Konzern veröffentlichte Windows-Betriebssystem sein. Ein Windows 11 wird es nicht geben.

Diese Meldung bedeutet aber nicht, dass Windows bald tot ist, auch wenn Microsofts Marktanteile aufgrund des Wandels von Desktop-PCs, hin zu Smartphones und Tablet-PCs, stetig sinken.
Vielmehr will Microsoft das neue Windows 10 auf ewig am Leben halten. So gibt es für das neue Betriebssystem auch keinen (sonst üblichen) Termin für das Auslaufen der zur Verfügung gestellten Windows-Updates. Diese soll es für immer und ewig geben. Neue Funktionen, Programme, Erweiterungen und Bugfixes - alles wird zukünftig über Updates ausgerollt.

Windows-Nutzern mag dieser neue Ansatz nun vielleicht befremdlich, einzigartig oder gar revolutionär vorkommen, de facto geht Apple mit seinem Mac OS X aber schon seit Längerem genau so vor, ganz zu schweigen von nahezu allen größeren Linux-Distributionen, deren quelloffene und kostenlose Software sich schon seit Jahrzehnten immer weiter updaten lässt, ohne eine Neuinstallation zu erzwingen. Microsoft präsentiert somit also vielmehr eine Veränderung des Geschäftsmodells als einen Meilenstein in der Software-Entwicklung.

Dies macht sich auch anderweitig bemerkbar, denn Windows 10 wird für sehr viele Anwender nicht kosten. Wer bereits ein legal erworbenes Windows 7 oder 8 benutzt, bekommt das Upgrade auf Windows 10 nämlich kostenlos.
Auf einigen Internetseiten wird bereits darüber spekuliert, ob Microsoft Windows 10 vielleicht sogar komplett kostenlos anbieten könnte. Ich denke aber nicht, dass das passiert, denn Microsoft will sich sicher nicht die Einnahmen aus den von vielen Hardwareherstellern bereits vorinstallierten Windowslizenzen entgehen lassen. Wer sich einen PC, einen Laptop, ein Smartphone oder Tablet mit Windows kauft, der zahlt immer auch für die Software - auch wenn das vielen Verbrauchern beim Kauf der Geräte wohl nicht bewusst ist. Auf diese Gewinne will der Konzern sicher nicht verzichten - auch wenn er aufgrund schwindender Marktanteile im Betriebssystemmarkt in Zugzwang ist und mit allen Mitteln versuchen wird, mit den meist kostenlosen und teils auch quelloffenen Konkurrenzsystemen aufwarten zu können.

Windows bleibt eben Windows und Microsoft bleibt Microsoft. In Redmond hat man nichts zu verschenken, man will Geld verdienen.
Ich bin dennoch sehr gespannt, ob der Plan aufgeht oder ob Microsoft in zehn Jahren dann nicht doch ein neues Betriebssystem auf den Markt wirft, weil sich manche Dinge einfach nicht mehr in den Griff kriegen lassen.
(Vielleicht muss man ja mal eine ganz neue Hardwarearchitektur unterstützen oder will auf ein moderneres Dateisystem umsteigen? Es gibt viele Beispiele für Änderungen mit weitreichenden Folgen für die Systemarchitektur und in der Vergangenheit haben solche Sachen dem Konzern oft Probleme bereitet.)
Das System würde dann sicher nicht mehr Windows heißen und würde so vermarktet werden, als hätte man nie etwas anderes vorgehabt, aber vermutlich fände man darin auch dann noch Code von Windows NT 4.0, wenn man nur lang genug danach sucht ...

Geschnatter

16 Kommentare, selbst mitschnattern << < Seite 2/3 > >>
Anonym, am 09.02.2016 um 17:30 Uhr
Ich werde auf meinem neuen laptop linux und windows nutzen. Windows werde ich dann nu noch zum gamen und für sachen, die linux nicht unterstützt verwenden.

Es läuft jetzt schon nicht richtig und ich habe riesige probleme mit software. Windows 7 war wohl das letzte gute windows
Lubo, am 11.02.2016 um 14:31 Uhr
Ich muss sagen mir gefällt Windows 10 sehr gut.
Probleme habe ich keine, klar sind Kinderkrankheiten nicht auszuschließen aber dafür kommen Updates.
Wenn ich mich an Win ME erinner, bin ich über jedes OS glücklich das nicht beim ersten Start einen Bluescreen wirft :)

@Anonym:
Wenn du bei Win probleme mit Software
hast, dann will ich mal sehen wie Linux
damit umgeht.
Die Aussage Win7 wäre das letzt gute
Windows, darüber kann ich nur
schmunzeln.
Mir gefällt 10 jetzt schon wesentlich
besser als 7 (Performance z.b.).
Aber da sind geschmecker ja
unterschiedlich.
Zockerfresse, am 27.03.2016 um 19:20 Uhr
Das weiß ich zumindest nicht. Abber wer braucht's bzw wer brauch das Win 11 Update wenn bei Win 10 schon der Akount abgefragt wird
Gil Bates, am 29.04.2016 um 23:58 Uhr
Schwachsinn !
http://windowsreport.com/windows-11-upgrade/
Anonymus, am 29.07.2016 um 09:47 Uhr
Finde es deutlich besser und auch sinnvoller, wenn es demnächst bald ein Windows 11 oder ein noch moderneres Windows geben würde.

Windows 10 ist für meine Begriffe noch nicht ausgereift. War bei Windows Vista genauso.

Da der PC durch die Updates immer langsamer und träger wird, muss man so oder so immer mal neu installieren.

Daher ist es sinnvoll, wenn Microsoft immer mal neuere System rausbringt, anstatt das Windows 10 lebenslang mit Update zu versorgen.

Denn wenn man mal gezwungen wird, neu zu installieren, können ab einem bestimmten Alter keine neue Updates mehr eingespielt werden, da es immer wieder zu Fehlermeldungen kommt.

Das war dann auch der Grund, warum ich von Windows XP über Windows 7 auf Windows 8.1 gewechselt hatte.
Botrax, am 12.09.2016 um 14:03 Uhr
Aprilscherz! Windows 11...
Hier wird das neue Windows 11 angekündigt. Am Ende dann die Entschuldigung des Aprilscherzes...

http://windowsreport.com/windows-11-upgrade/

To conclude this shocking news, we remind you that today is April Fools’ Day so sorry if we got you worried. So, while nothing we just said is true (except the fact that Microsoft is indeed working on Cortana improvements — just not for Windows 11!)
Marco S, am 27.10.2016 um 18:16 Uhr
Diese Meldung ist Falsch .. es gibt schon die ersten Trial und bete Versionen zum anschauen auf YouTube.