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Demenz und Krebs durch Aluminium

erschienen in der Kategorie Wissenschaft, am 26.04.2013
Schnatterente
Aluminium ist jedem bekannt. Das Leichtmetall erfreut sich aufgrund seiner physikalischen Eigenschaften großer Beliebtheit und ist aus dem modernen Alltag kaum noch wegzudenken. Doch offenbar richtet es auch viel Schaden an. Aluminium steht im Verdacht, Krebs und Alzheimer auszulösen.

Aluminium ist ein Material, über das wenig gesprochen wird. Redet man über den Zuckerersatz Aspartam oder über Geschmacksverstärker wie Glutamat, kochen die Diskussionen sofort hoch. Die einen feiern die Stoffe als Heilsbringer, die anderen warnen vor den Gesundheitsrisiken der chemischen Nahrungsmittelzusätze und den unklaren Langzeitfolgen.

Um Aluminium ist bisher keine derartige, öffentliche Debatte entbrannt. Für die meisten Menschen ist es einfach nur Blech - ein ganz normaler, herkömmlicher Stoff, über den es nicht viel zu sagen gibt. Und man geht auch nicht davon aus, dass Aluminium in den eigenen Körper gelangt, schließlich taucht es zumeist nicht unter dem Vermerk "Zutaten:" auf.


Doch Aluminium ist keineswegs ein ganz natürlicher Stoff, mit dem Menschen seit Millionen von Jahren Kontakt pflegen. Erst seit ungefähr 100 Jahren verfügt unsere Spezies über die Technik, um das Leichtmetall aus der Erde zu holen und es gewinnbringend weiterzuverarbeiten. Bis dahin kam das Metall nur in gebundener Form, weit unterhalb der Erdoberfläche vor. Kaum ein Lebewesen hatte Kontakt mit dem Material. Und interessanterweise ist Aluminium aus biologischer Sicht auch ein Stoff, der keinem Lebewesen etwas zu nützen scheint. Laut aktuellem Kenntnisstand wird Aluminium weder im Stoffwechsel des Menschen noch in dem irgendeines Tieres oder einer Pflanze benötigt oder genutzt. Dies ist sehr ungewöhnlich, denn so gut wie jede bekannte, natürliche Verbindung wird von Lebewesen eingesetzt, um irgendwelche Vorteile daraus zu ziehen.

Hingegen spricht aber immer mehr dafür, dass Aluminium-Ionen in der Natur und im Organismus des Menschen Schaden anrichten. Über 20 Krankheiten werden inzwischen mit dem Stoff in Verbindung gebracht. Bei einigen konnte der Zusammenhang klar nachgewiesen werden. Brustkrebs und Demenz gehören zu den weit verbreitetsten Erkrankungen, die mit Aluminium in Zusammenhang stehen könnten.

Doch wie gelangt Aluminium überhaupt in den menschlichen Körper? Der Stoff wird von vielen Pharmakonzernen bedenkenlos in Medikamenten und Impfstoffen eingesetzt. Besonders häufig kommt Aluminium in Arzneimitteln gegen Sodbrennen vor. Diese gibt es zumeist frei verkäuflich in der Apotheke. Ein Blick in die Liste der Nebenwirkungen gibt Aufschluss darüber, dass die häufige Einnahme der Tabletten zur Ablagerung von Aluminium im Gehirn und folglich zu Krankheiten wie Demenz führen kann.

Im Falle der Brustkrebs-Erkrankungen stehen Deodorants und Parfüms im Visier der Forscher. Zwei Drittel aller handelsüblichen Deos basieren darauf, dass die Poren der Haut mit Aluminiumchlorid verstopft werden. Folglich schwitzt man weniger. Dies ist zwar angenehm, doch man sollte sich auch mal der Frage hingeben, ob es nicht ein bisschen verrückt ist, einen natürlichen Vorgang, wie das Schwitzen, abzustellen, indem man sich die Haut zukleistert.



Wer nicht auf Deos verzichten will, sollte sich nach einer Marke umsehen, die ohne Aluminiumverbindungen auskommt.

Und wer Sodbrennen hat, sollte es vielleicht lieber erst einmal mit einem Apfel probieren, bevor er zur Tablette greift.
Danke, Paul.

Geschnatter

2 Kommentare, selbst mitschnattern << < Seite 1/1 > >>
Günter, am 26.04.2013 um 18:52 Uhr
Ich nehme seit Jahren Tabletten gegen Sodbrennen und mir geht es gut.
Günter, am 20.08.2013 um 16:28 Uhr
Wo wollt ich noch mal hin?